FAQs - Wissenswertes zur Bauvorbereitung
Wir beantworten gerne Fragen zu unseren Themen
und stellen wichtige Informationen online.
Asbestsanierung
Die Reinigung nach einer Asbestsanierung umfasst das Entfernen von Asbestfasern und -staub aus dem Arbeitsbereich und von Geräten. Es ist wichtig, alle Oberflächen feucht zu reinigen, Asbestsauger gründlich zu reinigen und kontaminierte Materialien ordnungsgemäß zu entsorgen. Die Einhaltung von Schutzmaßnahmen und die Verwendung geeigneter Geräte sind unerlässlich, um eine weitere Ausbreitung von Asbestfasern zu verhindern.
Es muss sichergestellt werden, dass beim Ausbau keine Asbestfasern freigesetzt werden und die Entsorgung fachgerecht durchgeführt wird. Dies ist abhängig von der Belastung und vom entsprechenden Maßnahmenkatalog.
Eine Wohnung bis zu 100m² zu sanieren kann ca. 1-2 Wochen dauern.
Asbest galt lange Zeit als wahre Wunderfaser, bedeutet heute aber für eine Immobilie eine Wertminderung – je nach Umfang der Asbestbelastung bis zu 15 %.


Brandschadensanierung
Brandschäden sind mehr als nur das, was man sieht. Sie umfassen viele physische Veränderungen und Sicherheitsrisiken in einem Gebäude nach einem Brand . Sie umfassen alles von strukturellen Schäden bis hin zu den Auswirkungen von Rauch und Ruß. Um das volle Ausmaß zu erfassen, ist eine detaillierte Bewertung erforderlich.
Wasserschadensanierung
Sofortmaßnahmen ergreifen: Wasserzufuhr abstellen, Strom abschalten, Schaden dokumentieren und mit der Entfeuchtung beginnen. Professionelle Hilfe suchen: Versicherung informieren und ein Fachunternehmen für Wasserschadensanierung beauftragen.
Die Dauer der Trocknungs- und Sanierungsmaßnahmen variiert je nach Ausmaß des Wasserschadens. Eine Trocknung dauert mitunter einige Tage bis mehrere Wochen. Bei umfangreicheren Schäden an Beton oder Holz kann es zudem nötig sein, professionelle Trocknungsgeräte einzusetzen.
Die Trocknungszeit einer Wand nach einem Wasserschaden ist von verschiedenen Faktoren abhängig, kann aber in der Regel zwischen einigen Tagen und mehreren Wochen liegen. Leichte Wasserschäden können schnell trocknen, während tiefere Durchfeuchtungen länger dauern. Die genaue Dauer sollte von einem Fachmann eingeschätzt werden.


Abbruch und Entkernung
Was ist der Unterschied zwischen Abbruch und Abriss? „Abbruch“ beschreibt den geplanten Rückbau oder das Zerlegen von Bauwerken. Während „Abriss“ das vollständige Entfernen eines Gebäudes oder Bauwerks beschreibt.
Bei der Entkernung werden sämtliche gebäudetechnische Anlagen sowie nichttragende Innenwände, Türen, Deckenkonstruktionen und Bodenbeläge demontiert – statisch relevante Bauteile sollten jedoch nach Möglichkeit erhalten bleiben. Das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes bleibt von der Entkernung unberührt.
Eine Entkernung wird vor allem dann durchgeführt, wenn das äußere Erscheinungsbild eines Hauses erhalten bleiben soll. So kann bspw. ein älterer Stil erhalten werden und das Gebäude im Inneren von Grund auf erneuert werden.
Bevor der eigentliche Abriss des Hauses überhaupt beginnen kann, muss das Gebäude entkernt werden. Die Entkernung umfasst nicht nur die klassische Entrümpelung, sondern quasi die vollständige "Aushöhlung" des Hauses. Es werden alle Türen, Deckenkonstruktionen, Fenster, Bodenbeläge und nichttragenden Wänden entfernt.
Entsorgung
Fachgerechte Entsorgung bezeichnet die ordnungsgemäße und umweltgerechte Beseitigung oder Verwertung von Abfällen nach den gesetzlichen Vorgaben. Ziel ist es, die Umwelt vor schädlichen Einflüssen zu schützen, Ressourcen zu schonen und Abfälle möglichst effizient in den Recyclingkreislauf zurückzuführen.
Abfallentsorgung bezeichnet im einfachsten Fall die Beseitigung unerwünschter Materialien und Substanzen, die durch menschliche Aktivitäten entstehen . Dieser wesentliche Aspekt der modernen Gesellschaft umfasst alles von der Entsorgung alltäglicher Haushaltsabfälle bis hin zum Umgang mit gefährlichen Stoffen aus der Industrie.
